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Rundbrief Januar 2013                                  

 

Liebe iff-Frauen

Zuerst wünschen wir Vorstandsfrauen allen iff-Frauen ein gutes und erfülltes neues Jahr.

Das neue Jahr ist erst wenige Stunden alt, es bleiben also noch viele Stunden, in denen sich das iff weiter mit den immer noch brisanten Schwerpunktthemen beschäftigen wird.

Zum Thema Prostitution hat sich die Situation im Moment etwas beruhigt, ist aber noch (lange) nicht erledigt. Immer wieder liest und hört man von Vorfällen im Milieu, die einem die Haare zu Berg stehen lassen.
Wie lange wollen wir «die Frau als Handelsware» noch dulden?

Im Jahr 2017 soll ein Psychotherapiegesetz Schweiz in Kraft treten, in dem die definitiven Zulassungsbedingungen (Akkreditierung) für die Ausbildung und Ausübung von Psychotherapie festlegt werden. Das Haarsträubende daran ist, dass in Analogie des Gesetzes in Deutschland, das nur noch Therapien nach den frauenverachtenden Theorien von Freud und Jung und die Verhaltenstherapie als solche anerkennt, die Gefahr besteht, dass auch bei uns die von Frauen geschaffenen Ausbildungen, Module und Therapieangebote unter den Tisch fallen. Wir werden uns zu wehren wissen. Ein Argumentarium dagegen und ein Katalog der Forderungen der Frauen sind bereits ausgearbeitet. Wir werden die Papiere an die zuständigen Stellen schicken und damit die Angelegenheit politisieren.
Wie lange wollen wir die Diskriminierung der Frauen noch dulden?

Die Zürcher Frauenzentrale startet eine Kampagne pro Frauenquote. Es ist wichtig, dass auch die iff-Frauen sich für die Quote entscheiden. Die Quote ist ein «Türöffner» für die fähigen Frauen, die ohne eine solche Regelung keine Chance haben in unserer immer noch patriarchal dominierten Gesellschaft.
Wie lange wollen wir die Missachtung der Frauen-Fähigkeiten noch dulden?

Am 16. März 2013 findet wieder die FrauenVernetzungsWerkstatt an der Uni St. Gallen statt. Diesmal geht es um Karriere. Die Organisatorinnen konnten renommierte Referentinnen wie Prof. Dr. Sita Mazumder und Dr. Barbara Rigassi für Vorträge gewinnen, die Physiotherapeutin Caroline Theiss-Wolfensberger trainiert derweil mit den Teilnehmerinnen eine zielführende Körpersprache, und für das Lachen zwischendurch sorgt die mehrfach ausgezeichnete Slam-Poetin Lara Stoll. Es wäre wunderbar, Sie dort zu treffen.

Für den Samstag, 23. November 2013, ist wieder eine iff-Tagung vorgesehen, dieses Jahr zum Thema Sterben und Tod aus weiblicher Sicht, Spurensuche nach alten weiblichen Traditionen, Wissen und Bräuchen und mögliche Umsetzungen für uns Frauen heute. Vorgesehen sind Referat(e) und Gruppenarbeit.
Reservieren Sie sich diesen Tag schon jetzt!

 

Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins noch junge Jahr und freuen uns, Sie beim einen oder anderen Anlass zu treffen.

 

Mit freundlichen Grüssen

 

Die Vorstandsfrauen

Christa Stahel, Elisabeth Camenzind, Verena Keller und Clairelise Cunz