Kurzer historischer Überblick
Entstehung
Das Institut für feministisch reflektierte Psychologie und Pädagogik wurde l986 in St. Gallen von vier Frauen als Verein gegründet. Die Initiantin Elisabeth Camenzind als Präsidentin prägte das iff-forum über viele Jahre. Die anfängliche Bezeichnung «ganzheitlich-feministisch» wurde später durch «feministisch reflektiert» ersetzt, die ursprünglichen Ziele sind bis heute geblieben.
Tagungen
1988 fand die erste Arbeitstagung für feministische Psychotherapie statt, an der über hundert Frauen teilnahmen.
In den nächsten zehn Jahren widmete sich das iff-forum in seinen Tagungen psychologischen Grundthemen wie Identität, Aggression, Sexualität und Gefühle und definierte diese neu aus feministischer Perspektive. Die in der Folge entstehenden Publikationen sind wichtige Zeitdokumente der Frauenbewegung.
Psychotherapie-Ausbildung
1997 bis 2000 wurde die durch das iff-forum gegründete dreijährige Psychotherapie-Ausbildung «Feministisch reflektierte Psychotherapie (FRP)» durchgeführt.
Umbruch und Neuorientierung
Es folgte eine Phase der Neuorientierung. 2003 wurde ein neuer Vorstand gewählt. Neue Heimat des iff-forums war ab dann bis 2008 das Bildungshaus Lindenbühl in Trogen.
2008 trat der damalige Vorstand zurück, und die Zukunft des iff-forums war unsicher. Zwei Frauen haben sich dann aber bereiterklärt, die Idee weiterzupflegen und das forum am Leben zu erhalten. Nun ist der Sitz des iff-forums in Nürensdorf, aber die alte Heimat Lindenbühl ist nicht vergessen.
Der rote Faden wird weitergesponnen, das iff-forum bleibt in Bewegung.
2008 Text: iff-forum; Gestaltung: Nicole Baur
2009 Überarbeitung: Christa Stahel